Gott ist mein Co-Pilot

Jugendarbeit im Dekanat Koblenz im Bistum Trier
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Plan B – jedes Ding hat eine zweite Chance!

Juli10

am Samstag, den 18. Juli in der Kirche der Jugend in Koblenz-Rauental – ab 9.30 Uhr.
Aus alten Sachen neue nähen, ist ganz einfach: Nur ausprobieren und es kommen die tollsten Sachen dabei raus! Gemeinsam mit der Stoffkünstlerin Brigitte Pappe, die mit Rat und Tat zur Seite steht.
wir haben – fast – alles da: Alte Klamotten und Stoffe, Reißverschlüsse, Nähmaschinen und Knöpfe, Bänder und Garne. Einfach loslegen!
Daneben entstehen aus ausgedienten Saftpacks Geldbeutel und aus Aktenordnern einige nützliche Dinge!
Die hat sich Britta Mies ausgedacht.
Einfach anrufen und sich anmelden: 0261 31770
Es macht Spaß, das steht fest!

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KarTage im Jugendhaus Rascheid für Leute ab 16

März4

KarTage 2015

2.4-5.4.2015 in Rascheid

für Leute ab 16 Jahren

 

 

„Gewalt in Namen Gottes?“

 

Nicht erst seit den religiös begründeten Anschlägen auf Menschen in Syrien, in Nigeria und Kamerun, in Paris und Amsterdam gehört das Thema in die öffentliche Diskussion. Es hilft auch nicht, einäugig zu sein und nur auf den islamistischen (eher: salafistischen) ideologischen Begründungszusammenhang zu schauen; fast jede Religion kennt die Versuchung zur Gewalt. Liegt es im monotheistischen Gottesbild, liegt es an den Texten, liegt es an der inneren Struktur des Religiösen selbst oder sind es Fehlformen der jeweiligen Religionen? Wenn wir in die hebräische und christliche Bibel schauen, sehen wir auch dort einen rachsüchtigen und gewalttätigen Gott am Wer… Das wörtlich zu nehmen, hatte schlimme Folgen für unsere Geschichte bis heute. Wie kommen solche Gottesbilder in den texten, was ist ihre Funktion und wie gehen wir mit ihnen um? Um das zu klären, braucht es Ruhe, eine gute Gesprächsatmosphäre und interessierte Leute. Über all das verfügen wir an den KarTagen der KSJ.

Wir haben uns gut vorbereitet und es gibt auch eine interessante Textmappe für jede/n. Außer den Gesprächsrunden mit Tiefgang wird es aber auch sonst ein nettes Miteinander geben in unserem schönen Jugendhaus in Rascheid. Wir kochen und essen gemeinsam, haben auch Zeit für Spaziergänge und lange Gespräche in der Nacht, für Musik und Lesen, leckeres Essen und das schöne Osterfest.

 

  

 

Ablauf:

Gründonnerstag, 2.4

Ankunft in Rascheid um 18.00 Uhr

Gemeinsames Abendessen

Einstieg in das Thema/Welche Bilder machen wir uns von Gott?

Pessahfeier: Befreiung – geht das ohne Gewalt?

 

Karfreitag, 3.4

Göttliche Gewalt in biblischen Texten

Vorbereitung des Kreuzweges

15. 00 Beginn des Kreuzweges am Jugendhaus Rascheid

17.00 Letzte Station in Hinzert: Die erlittene Gewalt Jesu am Kreuz

Film: „Adams Äpfel“

 

Karsamstag, 4.4

Gewalt in Namen Gottes im Koran

Vorbereitung der Osternacht und des Osterfestes

21.30 Osternacht in der Anna Kapelle Rascheid

anschließend Osterfest im Jugendhaus Rascheid

 

Ostersonntag, 5.4

09.00 Osterfrühstück

11.00 Abschied und Abfahrt

 

 

 

Meldet euch bitte per E-Mail oder Brief bei der KSJ Trier (Weberbach 72, 54290 Trier oder verwaltung@ksj-trier.de) bis zum 27.03.2015 an.

Denkt an: Schlafsack, wetterfeste Kleidung und Schuhe, einen halben Kuchen, Waschzeug, Liederbücher, Instrumente und Schreibmaterial.

Das Ganze kostet 35 €.

 

Es freuen sich auf euch:

Jutta, Estelle und Susi

 

 

 

 

gegen den tod

 

Ich muss sterben

aber das ist auch alles

was ich für den tod tun werde

 

Alle anderen ansinnen

seine beamten zu respektieren

seine banken als menschenfreundlich

seine erfindungen als fortschritte der wissenschaft

zu feiern

werde ich ablehnen

All den anderen verführungen

zur milden depression

zur geölten beziehungslosigkeit

zum sicheren wissen

dass er ja sowieso siegt

will ich widerstehen

 

Sterben muss ich

aber das ist auch alles

was ich für den tod tu

 

Lachen werd ich gegen ihn

geschichten erzählen

wie man ihn überlistet hat

und wie die frauen ihn

aus dem land trieben

 

Singen werd ich gegen ihn

und ihm land abgewinnen

mit jedem ton

 

Aber das ist auch alles

(Dorothee Sölle)

 

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Jugendgottesdienst am 22.März 18.00 Uhr in der Kirche der Jugend Koblenz

März4

„Gewalt im Namen Gottes?“ Diese Frage stellt sich nicht erst seit den religiös begründeten Attentaten auf Menschen in Syrien und Nigeria, auf Karikaturisten in Frankreich oder Redakteure in Schweden. Die Frage begleitet immer schon alle Religionen, denn sie sind anfällig für einseitige Interpretationen und dafür, von Menschen für ihr Tun benutzt zu werden. Davon ist auch die Geschichte der Kirche nicht frei…Wie aber gehen wir mit Texten der Bibel um, die von einem gewalttätigen Gott erzählen? Wie kommen solche Texte in die heilige Schrift und was ist ihre Absicht?

Darum wird es gehen – in diesem Jugendgottesdienst.

Herzliche Einladung!

 

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Plan B – aus Alt wird neu – und das mit viel Spaß am Erfinden – der nächste Workshop ist am 21.März in Maria-Hilf, Koblenz

März4

„ Plan B“ – Ein Projekt, das vom 2nd Hemd und Hose-Markt ausging und weite Kreise zieht

Die Fülle der Kleidungsstücke an jedem 2nd Hemd und Hose Markt reizt: Die einen bleiben stundenlang, um jedes Stück einzeln betrachten und viele anprobieren zu können – die anderen, um sich anregen zu lassen, mit den Stoffen oder Einzelteilen der Textilien zu arbeiten, die ja meistens von besonders guter Qualität sind. Dass wir in Brigitte Pappe eine Stoffkünstlerin gefunden haben, die wirklich jedem Stück noch eine zweite Chance geben kann durch ihre Kreativität und ihr Geschick, beflügelt seit zwei Jahren alle, die an den Workshops unter dem Label „Plan B“ aktiv teilnehmen. Mittlerweile bieten wir die Samstage (jeweils von 9.30 bis 18.00 Uhr) zum einen für Jugendliche, zum anderen für Frauen an, weil das Interesse so groß ist. Natürlich sind es vor allem Mädchen und Frauen, noch ist traditionellerweise die weibliche Hand näher an der Produktion und Pflege von Textilien als die männliche. Schade, aber es gibt schon Ausnahmen…

Das kennen wir ja alle: Eine Hose ist zu eng geworden, der Schnitt der Blousonjacke oder des Abendkleides ist mega-out, die Flecken aus der Tischdecke gehen nicht mehr raus, im Schrank liegen noch stapelweise Kopfkissenbezüge oder Tischläufer mit handgearbeitetem Richelieu-Muster (hat die Oma sicher monatelang dran gestickt!), es gibt zig Krawatten, die kein Mensch mehr trägt, einige Pullover sind zu heiß gewaschen, eingelaufen und verfilzt, also nicht mehr zu gebrauchen, das Karo-Muster des langen Rocks ist zwar noch schön, aber der Schnitt ist von vorgestern, die Jeans ist an entscheidenden Stellen eingerissen, das Sommerkleid ist zu eng geworden, die Ärmel am Mantel oder an der Jacke sind zu kurz…alles Problemfälle, die im 2nd Hemd und Hose Markt landen. Für all das gibt es Lösungen, keine Frage, man muss sie nur finden und ausprobieren. Manche TeilnehmerInnen bringen ihre „Problemfälle“ mit, manche bedienen sich an den Textilien und Stoffstücken, die wir vom Markt behalten haben. Sie wandern (gelegentlich angereichert durch ein Paket voller Kittelschürzen von der Firma Striebel) von Workshop zu Workshop.

Was man/frau braucht: eine ungefähre Idee, Mut, mit der Schere in den Stoff zu schneiden, etwas Geduld, denn Auftrennen gehört auch dazu, eine Nähmaschine, ein Bügeleisen und eine Gruppe von Menschen, die ermutigen und gemeinsam Spaß am Experiment entwickeln. Hier ein paar Ideen: eine zu eng gewordene Hose kann man umdrehen und in ein Trägerkleid verwandeln, ein Kleid kann man in zwei Teile zerlegen (wer möchte den Rock, wer macht aus dem Oberteil eine schicke Bluse oder ein Top?), aus Kopfkissenbezügen und Tischdecken lassen sich Sommerröcke nähen (einfach um die Flecken drum herumschneiden), aus verfilzter Wolle entstehen Stulpen (schön verziert mit alten Knöpfen), Karostoffe werden zu Hosenbeinen an ausgemusterten Jeans und damit wieder tragbar, Ärmel an Jacken lassen sich locker mit Krawatten verlängern und das sieht dann auch noch edel aus. Überhaupt: Krawatten! Oft sind es edle Seidenteile, man kann Gürtel und Schals daraus machen, wenn man sie nicht als Kragen an die Jeansjacke dransetzt. Beim den „Plan-B“- Workshops haben wir die wichtigsten Hilfsmittel da: Nähmaschinen, Garne in allen Farben, Knöpfe, Reißverschlüsse, Snaps, Stoffverstärkung undsoweiter.

Es liegen mindestens 20 Nähbücher herum; in denen kann jede/r rumblättern, eine Idee entwickeln und einen Schnitt kopieren. Aber einige Erfahrene haben auch Schnittmuster dabei (vor allem von Taschen) und stellen sie großzügig allen zur Verfügung. Hier lernt jede/r von jeder/m, das ist ein Teil des Anziehungskraft von „Plan B“.

Brigitte Pappe kann mindestens zehn kreative Verwandlungsprozesse gleichzeitig im Auge behalten und beraten und verliert dabei nicht die Geduld. Immer wieder gibt es, sobald die Idee klar ist, Anweisungen: Hier durchtrennen, hier anstecken, hier nähen… Eine aus dem Team ist zuständig für die Maschinen, denn es dürfen auch TeilnehmerInnen kommen, die noch nie genäht haben. Es dauert aber höchstens eine Viertelstunde, da gelingt auch das. Selbst aus noch so kleinen Stoffresten lässt sich noch was machen; kleine Eulentäschchen, sehr pfiffige Armbänder, nützliche Utensilos. Immer wieder Ausrufe der Begeisterung: Guckt mal, das wird doch cool! Auch wenn viele Einzelstücke entstehen, sind es doch Gemeinschaftswerke; sie beruhen alle auf gegenseitigem Rat, auf der Ermutigung durch Lachen, auf dem Risiko zu etwas Neuem, das in einer netten Gemeinschaft gelingen kann.

Rund um die Textilwerkstatt haben wir andere Ideen des Upcycling zum Ausprobieren da: Aus alten Aktenordnern Lineale, CD-Hüllen und Garderobenhaken zu basteln, aus alten Kalendern Geschenktüten…da sind wir immer auf der Suche nach neuen Vorschlägen.

Was so viel Spaß macht und so viele Kräfte freisetzt, wird sicher noch eine Weile einladend bleiben. Deshalb geht es mit „Plan B“ in Koblenz noch einige Zeit weiter.

Jutta Lehnert

 

 

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